Anlagerisiken verstehen

Die Kapitalanlage beinhaltet grundsätzlich ein gewisses Risiko, das sich nicht vermeiden lässt. Als Anleger kann man höchstens das Risiko steuern. Nachstehend vier Prinzipien, die dabei helfen können:
 

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In Fonds investieren

Ein Fonds wird von einem Fondsmanager verwaltet, der die Anlagen auf mehrere Unternehmen, Sektoren und teilweise auch Regionen aufteilen kann. Ähnliche Grundsätze gelten für Immobilien- oder Anleihenfonds. Da die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass sich alle diese Anlagen gleichzeitig schlecht entwickeln, kann die Anlage in einen Fonds die Risikosteuerung unterstützen.

Vorteile der Anlage in einen Fonds:

  • Das Risiko für die Gesamtinvestition ist geringer, da man nicht auf den Erfolg einzelner Unternehmen, Regierungen oder Immobilien setzt.
  • Die Kosten für die Anlage in einen Fonds sind oft geringer, als beim Einzelkauf von Aktien oder Anleihen. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Kosten bei höheren Kapitalbeträgen in der Regel geringer ausfallen.
  • Ein erfahrener Fondsmanager übernimmt im Auftrag des Anlegers die Auswahl und Verwaltung der Vermögenswerte.

Bitte beachten Sie, dass der Wert von Anlagen schwanken kann und dass Sie Ihren ursprünglich investierten Betrag möglicherweise nicht zurückerhalten.

Number_2Diversifizieren

Ebenso wie für die Anlage in einen Fonds gilt auch für das Portfolio eines Privatanlegers, dass es sich aus einer Mischung verschiedener Anlagen zusammensetzen sollte. Sinnvoll ist meist der Aufbau eines Portfolios, das sowohl Anlagen mit höherem Risiko enthält, wie Aktien, als auch Anlagen mit geringerem Risiko, wie Anleihen, Immobilien oder sogar Bargeld. Der Grund dafür ist, dass sich verschiedenartige Anlagen sowie einzelne Anleihen- oder Aktienfonds zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichem Ausmaß nach oben oder unten bewegen. Somit kann die Gesamtwertentwicklung des Portfolios stabiler ausfallen. Die genaue Ausrichtung des Portfolios hängt normalerweise von der Risikoeinstellung des Anlegers, seinem Alter sowie seinen finanziellen Zielen ab.

Number_3Langfristig anlegen

Im Idealfall sollte der Investor langfristig anlegen. An den Finanzmärkten kann es Zeiten extremer Turbulenzen geben, verursacht durch Katastrophen oder durch unberechenbares Anlegerverhalten. Bei vielen Anlagen mussten in der Vergangenheit erhebliche Einbußen hingenommen werden, jedoch haben sich die Märkte in der Regel mit der Zeit wieder erholt. Es empfiehlt sich daher, langfristig zu denken.

Number_4Regelmäßig anlegen

In regelmäßigen Zeitabständen anzulegen kann ebenfalls sinnvoll sein, da die Märkte immer wieder steigen und fallen. Sind die Kurse niedrig, kann eine größere Anzahl an Aktien oder Anleihen für denselben Betrag gekauft werden. Umgekehrt gilt bei hohen Kursen das Gegenteil. Investiert man kontinuierlich während der Auf- und Ab-Phasen, ist der durchschnittliche Preis für die Anlage unter Umständen niedriger als bei der Einmalanlage. Natürlich sinkt der Wert der bestehenden Anlage, wenn sich der Markt nach unten entwickelt. Doch mit der Zeit kann die regelmäßige Anlage dazu beitragen, die Hochs und Tiefs der Märkte auszugleichen.

Die auf dieser Webseite zum Ausdruck gebrachten Ansichten sollten nicht als Empfehlung, Beratung oder Prognose aufgefasst werden. Wir können keine Finanzberatung erbringen. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob eine Anlage für Sie geeignet ist, wenden Sie sich bitte an einen Finanzberater.

Der Wert von Anlagen kann schwanken, wodurch die Fondspreise steigen oder fallen können und Sie Ihren ursprünglich investierten Betrag möglicherweise nicht zurückerhalten. Das Ertragsniveau des Fonds kann schwanken. Vergangene Wertentwicklungen sind kein Indikator für zukünftige Erträge. Bitte beachten Sie, dass der Wert Ihrer Anlage aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen kann.

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