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Absicherung (Hedging) der Anteilsklassen

M&G bietet bei einigen Publikumsfonds Anteilsklassen mit Währungsabsicherung an. Das Ziel der Währungsabsicherung ist es, die Auswirkungen von Währungsschwankungen auf die Wertentwicklung der abgesicherten Anteilsklasse zu schwächen.

Dabei ist zu beachten, dass eine Währungsabsicherung niemals perfekt ist: Sie dient zur Reduzierung der Auswirkungen von Währungsschwankungen auf eine Anteilsklasse, diese können jedoch nicht völlig beseitigt werden. Eine Währungsabsicherung kann durch Replikation oder mittels des „Look-through“-Ansatzes erzielt werden. Abhängig vom betreffenden Fonds werden beide Methoden bei M&G eingesetzt und sind nachfolgend jeweils beschrieben.

Replikations-Hedging

Die Replikation ist eine Währungsabsicherungsmethode, bei der die Basiswährung des Fonds durch den Abschluss eines Termingeschäfts in Höhe des Nettoinventarwerts der Anteilsklasse abgesichert wird. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Wertentwicklung der Referenz-Anteilsklasse soweit wie möglich widerzuspiegeln. Dazu werden die Auswirkungen von Kursschwankungen zwischen der Währung der abgesicherten Anteilsklasse und der Basiswährung des Fonds auf die abgesicherte Anteilsklasse reduziert. Kurz gesagt: Durch die Replikations-Absicherung soll für unsere Kunden, die nicht in Pfund Sterling anlegen, derselbe Ertrag in der Währung der abgesicherten Anteilsklasse erzielt werden wie für unsere Sterling-Anleger.

Anwendungsbeispiel Replikation: M&G Optimal Income Fund

Für Anleger außerhalb Großbritanniens bieten wir beim M&G Optimal Income Fund eine Reihe von Anteilsklassen mit Währungsabsicherung an. Dadurch sollen die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen der Referenzwährung auf die Wertentwicklung der Anteilsklasse reduziert werden. Es entsteht somit eine Anteilsklasse, die beispielsweise einem Euro-Anleger eine vergleichbare Wertentwicklung bietet wie einem Sterling-Anleger.

Look-through-Hedging

Bei der Absicherung von Anteilsklassen mit dem Look-through-Verfahren sollen die Auswirkungen von Währungsschwankungen auf die Fondspositionen, die auf andere Währungen lauten als die Währung der abgesicherten Anteilsklasse, minimiert werden. Bei dieser Methode wird Position für Position vorgegangen, und jede Währung wird einzeln abgesichert.

Anwendungsbeispiel Look-through: M&G Global Convertibles Fund

Die Anlagen des M&G Global Convertibles Fund umfassen ein breites Spektrum an Währungen. Die Schaffung einer Anteilsklasse mit Währungsabsicherung erfordert die Absicherung des Risikos für jede einzelne Position. So wird beispielsweise jedes Engagement in US-Dollar gegen Schwankungen des US-Dollars abgesichert, jedes Engagement in Pfund Sterling gegen Kursänderungen beim Pfund usw. Das Engagement in der Referenzwährung wird nicht abgesichert. Die Nettoauswirkungen sind dieselben wie beim Kauf eines komplett abgesicherten Portfolios.

Dabei ist zu beachten, dass bei der Replikationsmethode alle eventuellen Währungseinschätzungen des Fondsmanagers in der abgesicherten Anteilsklasse bestehen bleiben. Bei der Look-through-Methode hingegen sind die Auswirkungen von Währungseinschätzungen vermindert.

Ausgelagerte Absicherung

Das Hedging unserer Anteilsklassen mit Währungsabsicherung findet bei M&G nicht statt, sondern ist an State Street ausgelagert. Es handelt sich dabei um einen Spezialanbieter von Dienstleistungen wie die Absicherung von Anteilsklassen, der diese Leistung zu attraktiven Konditionen anbieten kann. State Street führt die Währungsabsicherung zeitgleich mit den täglichen Fondsbewertungen durch. Bei der Absicherung von Anteilsklassen wird es jedoch immer gewisse Performanceabweichungen von einer theoretisch perfekt abgesicherten Anteilsklasse geben, da eine Währungsabsicherung nie vollkommen sein kann.

Genauigkeit und Abweichungen

Wir haben mit State Street Toleranzbereiche für die Absicherung unserer Anteilsklassen vereinbart. Diese liegen nahezu, jedoch nicht genau, bei 100%. State Street kann exaktere Währungskurse erzielen als M&G. Es gibt nicht für alle Währungen geeignete Devisenterminkontrakte. In solchen Fällen kann die Absicherung durch eine Ersatzwährung erfolgen, d.h. eine Währung, die ausreichend mit der Währung des Vermögenswerts korreliert. Wird kein geeigneter Ersatz gefunden, kann die Position ungesichert bleiben.

Leistungskontrolle

M&G überprüft die Währungsabsicherung unserer Anteilsklassen durch State Street auf vierteljährlicher Basis.

Kosten

Es entstehen zusätzliche Kosten bei währungsgesicherten Anteilsklassen. Wir haben mit State Street eine Maximalgebühr von 6 Basispunkten über dem Nettoinventarwert der währungsgesicherten Anteilsklassen vereinbart, gemäß den Bestimmungen der jeweiligen Fondsprospekte. Die Höhe der Gebühr ist unabhängig davon, ob die Absicherung per Replikation oder Look-through erfolgt.

Weitere Informationen

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